Wohnhaus Lebenshilfe - 2014 - www.wiesbadener-liliencup.de
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Wohnhaus Lebenshilfe - 2014

Kicken für einen guten Zweck

Im Rahmen der Siegerehrung beim diesjährigen Wiesbadener Liliencup konnte durch das Wirtschaftsforum Wiesbaden ein Spendenbetrag in Höhe von 1.000,- € an das Wohnhaus Schierstein der Lebenshilfe Wiesbaden e.V. übergeben werden. Der symbolische Scheck wurde durch die Herren Markus Michel und Thomas Pargen vom Wirtschaftsforum an den Leiter der Einrichtung Peter Kerbeck und mehrere anwesende Bewohner übergeben.

In dem Haus in der Alfred-Schumann-Straße 34 - 36 in Wiesbaden, in dem geistig und körperlich Behinderte leben und betreut werden, soll im Multi-Funktionsraum eine Video-Anlage mit Beamer installiert werden, um Kino-, und nach Angaben des Leiters der Wohnhauses, Herrn Peter Kerbeck, auch Fußball (!)-Erlebnisabende zu ermöglichen. Der Erlös soll für den erforderlichen Erwerb einer großformatigen Leinwand verwendet werden.

Die Aktion wurde durch das Organisationsteam und das Pentahotel Wiesbaden unterstützt. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Erlös des Torwandschießens am Trainer- und Sponsorenabend sowie einem Spendenbetrag für jedes geschossene Turniertor und jeden Treffer beim Torwandschießen. Hauptgewinn des Torwandschießens war ein durch das Wirtschaftsforum bereitgestellter Kurzurlaub für 2 Personen im Robinson-Club in Fleesensee an der Mecklenburger Seenplatte.


Wohneinrichtung in Wiesbaden-Schierstein

1978 gegründet, nennt sich die erste Wohnstätte der Lebenshilfe Wiesbaden bewusst WOHNHAUS, um bereits im Namen den Anspruch deutlich zu machen, möglichst wenig „Heim" und stattdessen ein "Zuhause" zu sein.

In einem Backsteingebäude aus der Jahrhundertwende, das mit einem modernen Neubau aus dem Jahre 2008 verbunden ist, bietet das Wohnhaus 34 Frauen und Männern mit geistiger Behinderung eine Heimat. Es verfügt außerdem über einen Platz für Kurzunterbringungen.

Jeder Bewohner hat sich sein Zimmer nach eigenen Vorstellungen ausgesucht und eingerichtet.

Die Zimmer sind "privater Raum", d.h. jeder Bewohner, der damit umgehen kann, hat einen eigenen Zimmerschlüssel und ist für sein Zimmer verantwortlich - mit allen Rechten und Pflichten. Jeweils zwei Bewohner teilen sich eine Nasszelle.

Als erste Wohnstätte der Lebenshilfe Wiesbaden blicken das Wohnhaus und viele in ihr lebende BewohnerInnen mit ihren Familien auf eine lange Geschichte zurück und konnten das erhoffte Gefühl des "Beheimatet-Seins" entwickeln.

Dies zu bewahren, neuen Bewohnerinnen und Bewohnern zu erschließen und eine familiäre Atmosphäre freundlichen Miteinanders mit professionellem Handeln zu verknüpfen, stellt sich als unser besonderes Ziel dar.

Das "Leben" im Wohnhaus will sich dem Anspruch der "Individualität in Gemeinschaft" stellen.
Schaffung von Geborgenheit und des Heimatgefühls in der WohnstätteErmöglichung persönlicher Nähe, der Zufriedenheit mit sich und der Welt Bereitstellung von Nischen für personale Begegnung, Zuwendung und Zärtlichkeit
Dies sind wichtige Stichworte aus dem pädagogischen Konzept unseres Hauses. "Möglichst eigenständige Bewältigung des Lebens, mit der nötigen Assistenz durch Fachpersonal" ist der Anspruch unseres Hauses.

Quelle: Homepage

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